Blueprint Skateboards: Die Elite des britischen Skateboardings
Blueprint Skateboards ist eine der traditionsreichsten und angesehensten Marken, die die britische Skate-Szene je hervorgebracht hat. Die Marke wurde 1995 offiziell von der legendären Faze 7 Distribution gegründet und spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des modernen europäischen Skateboardings und vor allem beim Aufschwung der britischen Szene in den 90er Jahren.
In einer Zeit, in der das weltweite Skateboarding fast vollständig von amerikanischen Firmen dominiert wurde, gelang es Blueprint, etwas völlig Neues aufzubauen. Die englische Marke brachte nämlich eine neue Vision des Skateboardings nach Europa, geprägt von technischem Stil, unglaublichen Videos und einer starken Underground-Identität, an die sich noch heute sehr viele Skater erinnern.
Hinter Blueprint stehen zentrale Figuren der britischen Szene wie Dan Magee und Alvin Singfield, echte Pioniere des englischen Skateboardings. Von Anfang an arbeiteten die beiden Gründer hart daran, die Marke in ganz Europa zu vertreiben und ein Unternehmen aufzubauen, das mit den großen amerikanischen Marken jener Zeit konkurrieren konnte.
Blueprint entstand nicht einfach als Marke für Skateboards. Es entstand als echtes Kulturprojekt, das der Welt zeigen wollte, dass auch Europa und vor allem Großbritannien Skateboarding auf höchstem Niveau produzieren konnten.

Die 90er Jahre, die britische Szene und das Wachstum von Blueprint
In den 90er Jahren gab es noch immer starke Vorurteile gegenüber europäischen Skateboard-Firmen. Für sehr viele Skater waren nur die amerikanischen Marken die echten Marken, und alles andere wurde als zweitrangig angesehen. Blueprint schafft es jedoch, diese Mentalität schnell zu ändern.
Dank eines starken Teams, guter Produkte und vor allem einer unglaublichen Videografie wurde die Marke schnell zu einer der angesehensten europäischen Firmen in der weltweiten Szene. In diesen Jahren entstand auch Panic Skateboards, eine Marke, die eng mit Blueprint verbunden ist und an die sich Skater, die die goldene Ära des Skateboardings in den 90ern erlebt haben, noch heute mit großer Nostalgie erinnern.
Im Team von Blueprint und Panic finden wir außergewöhnliche Rider wie Paul Shier, Ewan Bowman, Nick Jensen, Mike De Geus, Rob Selley und Carl Shipman. Allesamt Skater, die dank ihres technischen, schnellen Skateboardings und ihres extrem unverwechselbaren Stils eine riesige Rolle bei der Entwicklung der modernen europäischen Skate-Szene gespielt haben.
Die britische Szene wuchs in jenen Jahren stetig, und Blueprint wurde schnell zu einem der stärksten Symbole des britischen Skateboardings. London, Birmingham und viele andere britische Städte brachten immer mehr Skater von immer höherem Niveau hervor, und die Marke trug enorm zu dieser Entwicklung bei.

Die Blueprint-Videos und die Revolution des europäischen Skateboardings
Einer der wichtigsten Aspekte in der Geschichte von Blueprint Skateboards ist zweifellos die Videoproduktion. Die englische Marke dreht einige der einflussreichsten europäischen Skatevideos der 90er und 2000er Jahre.
Produktionen wie „A Mixed Media“, „Anthems“ und „Waiting for the World“ werden schnell zu echten Kultklassikern der weltweiten Skateboard-Szene. Die Blueprint-Videos zeigen technisches, schnelles und kreatives Skateboarding, gefilmt an den legendärsten Spots im Vereinigten Königreich und darüber hinaus.
Der Stil des Teams unterschied sich stark vom amerikanischen Stil jener Zeit, und genau diese einzigartige Identität machte die Marke so beliebt. In den Blueprint-Videos spürt man deutlich den Charakter des englischen Skateboardings jener Jahre: raue Spots, technische Lines, natürlicher Stil und eine sehr Underground-Attitüde.
Im Video „Waiting for the World“, das zu Beginn des neuen Jahrtausends veröffentlicht wurde, erreicht das Team ein beeindruckendes Niveau. Rider wie John Rattray, Colin Kennedy und Paul Shier zeigen ein für die damalige Zeit hochmodernes Skateboarding, geprägt von kraftvollen Lines, technischen Tricks und einem sauberen Stil, an den sich noch heute viele Fans erinnern.
Noch heute zählen viele Skater die Blueprint-Videos zu den besten Beispielen für das europäische Skateboarding der 90er und frühen 2000er Jahre.

Blueprint Skateboards heute: Qualität und britische Tradition
Im Laufe der Jahre ist Blueprint Skateboards einer der angesehensten Namen der britischen Skate-Szene geblieben. Die Marke produziert weiterhin Skateboards, Komplettsets und Bekleidung und bleibt dabei stets ihrer ursprünglichen Identität treu.
Die Blueprint-Decks werden für ihre hochwertige Verarbeitung, ihre klassischen Shapes und ihre unverwechselbaren Grafiken geschätzt. Auch optisch hat die Marke stets einen ganz eigenen Stil bewahrt, der oft durch Blautöne, klare Designs und detailverliebte Grafiken geprägt ist.
Blueprint verkörpert perfekt die Geschichte des britischen Skateboardings. Eine Marke, die in den goldenen Jahren des modernen Skateboardings entstand und es geschafft hat, sich dank Leidenschaft, Qualität und authentischem Skateboarding einen internationalen Ruf aufzubauen.
Wenn von großen britischen Marken die Rede ist, denken viele sofort an Flip Skateboards, doch Blueprint hatte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der europäischen Szene und ist bis heute ein historischer Name für alle, die die Skateboard-Kultur wirklich kennen.

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