Alien Workshop
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Alien Workshop Skateboards: Die Geschichte einer der kultigsten Marken der weltweiten Skateboard-Szene

Alien Workshop ist eine jener Marken, die die Richtung des modernen Skateboardens wirklich verändert haben. Wir sprechen hier nicht einfach von einer historischen Skateboard-Firma, sondern von einer Marke, die es in den 90er Jahren geschafft hat, dem Skateboarden eine völlig andere Identität zu verleihen als alles, was es zu dieser Zeit gab.

Alien Workshop wurde 1990 offiziell in Dayton, Ohio, gegründet, und zwar von Chris Carter, Mike Hill und dem legendären Neil Blender. Damals konzentrierte sich fast die gesamte Skateboard-Branche auf Kalifornien, daher schien die Entstehung einer so starken Marke in Ohio völlig unkonventionell.

Und genau diese Distanz zur klassischen kalifornischen Skate-Szene machte Alien Workshop sofort unverwechselbar. Die düsteren Grafiken, die futuristischen Anspielungen, die außerirdische Ästhetik, die experimentellen Videos und der im Vergleich zu anderen Marken viel künstlerischere Ansatz machten Alien Workshop zu einer der einflussreichsten Marken in der Geschichte des Skateboardings.

Das berühmte Logo mit dem Alien wurde schnell zu einem globalen Symbol der Underground-Skate-Kultur. Noch heute verbinden sehr viele Skater Alien Workshop mit einer entscheidenden Ära des technischen und kreativen Skateboardings der 90er Jahre.

Das erste Alien-Workshop-Team und der Boom in den 90ern

Schon von Anfang an bestand das Alien-Workshop-Team aus Fahrern, deren Niveau für jene Zeit unglaublich hoch war. Zu den historischen Namen gehören Rob Dyrdek, Duane Pitre, Bo Turner, John Pryor, Scott Conklin, Thomas Morgan und Steve Claar.

Was Alien Workshop von vielen anderen Skate-Firmen unterschied, war gerade die interne Atmosphäre im Team. Die Marke vermittelte ein viel undergroundigeres, technischeres und künstlerischeres Gefühl als die damals vorherrschende Szene.

1991 erschien das erste offizielle Alien-Workshop-Video: „Memory Screen“. Dieses Video trug enorm dazu bei, die Identität der Marke aufzubauen. In jenen Jahren zeigte ein noch sehr junger Rob Dyrdek bereits ein für die Zeit von 1990–1991 beeindruckendes Street-Skateboarding.

Sein technisches Niveau war vielen anderen Fahrern der damaligen Zeit weit voraus. Saubere Tricks, eine unglaubliche Boardkontrolle und ein extrem präziser Stil machten sofort klar, dass Alien Workshop zu einer sehr wichtigen Firma in der weltweiten Skateboard-Szene werden würde.

Nach der Veröffentlichung von „Memory Screen“ wurde Alien Workshop schnell weltweit bekannt. Die Boards von Alien Workshop verkauften sich jahrelang als absolute Bestseller, dank der hochwertigen Verarbeitung, der ikonischen Grafiken und vor allem des enormen Hypes, den die Marke innerhalb der internationalen Skate-Community auslösen konnte.

Timecode und die Ankunft von Josh Kalis

1997, sechs Jahre nach dem ersten Video, veröffentlichte Alien Workshop „Timecode“, eines der wichtigsten und einflussreichsten Skatevideos jener Zeit.

Das Team wuchs weiter und Josh Kalis wurde vorgestellt, ein Rider, der in den folgenden Jahren zu einer absoluten Legende des technischen Street-Skateboardings werden sollte.

„Timecode“ festigte Alien Workshop endgültig als eine der angesehensten Marken der weltweiten Skate-Szene. Die Mischung aus technischem Skateboarding, experimentellem Schnitt, Soundtrack und künstlerischer Leitung machte die Marke zu einer echten Underground-Ikone.

Alien Workshop stand damals für etwas ganz anderes als die klassischen kommerziellen Skateboard-Marken. Es gab eine geheimnisvollere, technischere Identität, die viel stärker mit der alternativen Ästhetik des Skateboardings der 90er Jahre verbunden war.

Der Verkauf der Marke und die Jahre bei DNA Distribution

Gegen Ende der 90er Jahre wurde Alien Workshop von DNA Distribution übernommen. Trotz des Führungswechsels produzierte die Marke weiterhin Skateboards von höchster Qualität und behielt dabei einen Großteil ihrer ursprünglichen Identität bei.

In diesen Jahren entwickelte sich das Team weiter und die Marke blieb eine der absoluten Referenzen im weltweiten Skateboarding. Alien Workshop konnte sich nämlich dank eines Stils abheben, der viel künstlerischer, technischer und alternativer war als bei vielen traditionellen Skate-Firmen.

Die Alien-Workshop-Boards waren weiterhin sowohl bei Street-Skatern als auch bei denen beliebt, die nach technischen Setups mit hervorragendem Pop, guter Kontrolle und sehr ausgewogenen Shapes suchten. Noch heute zählen viele Rider die alten Alien-Workshop-Boards zu den besten Decks, die in der Geschichte des modernen Skateboardings hergestellt wurden.

Rob Dyrdek kauft Alien Workshop

2012 erwarb Rob Dyrdek die Marke während seiner Zeit bei Burton Snowboards. Für sehr viele Skater bedeutete dieser Schritt die Chance, Alien Workshop in eine neue, wichtige Phase zu führen.

Dyrdeks Rückkehr zur Marke weckte sofort enormes Interesse in der internationalen Skate-Szene. Einer der historischen Rider des Teams kehrte nämlich als Eigentümer des Unternehmens zurück.

Die folgenden Jahre waren jedoch nicht einfach. Die Marke durchlief eine ziemlich komplizierte Phase mit Höhen und Tiefen. Mehrere langjährige Fahrer verließen das Team und Alien Workshop begann vorübergehend, einen Teil seiner Stärke zu verlieren.

Legendäre Skater wie Jason Dill, AVE und Mikey Taylor verließen das Unternehmen, während einige Managementprobleme die Marke in eine Phase allgemeiner Schwierigkeiten führten.

Trotzdem blieb Alien Workshop eine zu wichtige Marke, um wirklich zu verschwinden. Ihr Einfluss auf die weltweite Skateboard-Szene war nach wie vor enorm.

Die Wiedergeburt mit TumYeto Distribution

2016 wurde Alien Workshop offiziell Teil der TumYeto Distribution-Familie und die Marke konnte endlich wieder aufatmen.

Für sehr viele Skater war das eine superwichtige Nachricht. Alien Workshop war nämlich ein wesentlicher Teil der Skate-Kultur der 90er und 2000er Jahre, und die Rückkehr der Marke sorgte sofort für Begeisterung in der internationalen Skateboard-Szene.

Kurz darauf erscheint das Video „Bunker Down“, ein Projekt, das die Rückkehr der Marke offiziell besiegelt.

Das neue Team bringt frische Energie, kraftvolles Skateboarding, Geschwindigkeit und einen sehr modernen Stil mit, behält aber gleichzeitig die technische und Underground-Identität bei, die Alien Workshop schon immer geprägt hat.

In den folgenden Jahren kommen neue Rider, neue Kooperationen und neue Veröffentlichungen hinzu, die die Marke wieder ins Rampenlicht der weltweiten Skate-Szene rücken. Die Kooperationen mit Thrasher und Supreme tragen zusätzlich dazu bei, das Image der Marke wiederzubeleben.

In der Zwischenzeit zieht sich Rob Dyrdek zunehmend aus dem Marketing des Unternehmens zurück, was es Alien Workshop ermöglicht, einen Teil seiner ursprünglichen Identität wiederzufinden.

Alien Workshop heute

Heute produziert Alien Workshop weiterhin Skateboards von höchster Qualität, komplette Skateboards, Skate-Bekleidung und Zubehör und behält dabei eine sehr starke visuelle Identität bei.

Das moderne Team besteht aus jungen, technischen und aggressiven Fahrern, deren schnelles und kraftvolles Skateboarding die neue Generation des Unternehmens perfekt repräsentiert.

Zu den bekanntesten Namen gehören Sammy Montano, Joey Guevara, Joe Baughman, Frankie Spears und viele andere Fahrer, die den für Alien Workshop typischen technischen und kreativen Stil weiterführen.

Die Boards von Alien Workshop werden auch heute noch für ihren Pop, ihre solide Konstruktion, das präzise Gefühl unter den Füßen und vor allem für die sofort erkennbaren Grafiken geschätzt, die die Marke zu einer echten Legende im weltweiten Skateboarding gemacht haben.

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